Runder Tisch

Runder Tisch mit Partei der Grünen

Zum 25. August 1998 fand ein Ortstermin des Sprecherrates der Bürgerinitiative mit einer Abordnung von der Partei Bündnis 90/ die Grünen statt.

Angesprochen durch uns wurden folgende Probleme:

01.) Verkehrssituation in der Buschstraße inklusive heutiger und künftiger Parkplatzprobleme.

02.) Die Ökologische Frage zur Lage des Bebauungsgebietes.

03.) Bevölkerungszuwachs.

04.) Die Giebelhöhen der Neubauten.

05.)Nicht dem Umfeld angepaßte Baudichte.

06.) Alternative Erschließung über die Freunder Landstraße.

07.) Die Rechtszulässigkeit der derzeitigen Einmündung Freunder Landstraße/ Goertzbrunnstraße.

08.) Versickerung des Regenwassers.

09.) Bedenken durch Eingriff in die Landschaft/ Versiegelung von Flächen etc..

10.) Bodenbeschaffenheit/ Sandgrube/ Verfüllung.

Von den Vertretern der Partei Bündnis 90/ die Grünen wurde dazu wie folgt geantwortet:

01.) Herr Rau meinte, dass pro neuer Bebauungseinheit schon 1,2 statt 1 Parkplatz berücksichtigt sei. Diese minimale Lösung sei Absicht, um nicht mehr als 1 Parkplatz für Besucher, Zweitwagen oder Handwerker schaffen zu müssen. (Verdrängungseffekt in die Buschstraße nach unserer Meinung.)

02.) Frau Kuck meinte, dass das Bündnis 90/ die Grünen im Stadtbezirk rund gefahren seien und dann erst entschieden haben. Der Wald nebenan wäre ja für uns und für die Tiere, die derzeit im Planungsgebiet vorkämen, ein Ausgleich. (Nach Verlegen einer Erdgastrasse kann man in diesem Wald nur noch schwerlich von Nacherholung sprechen, da die Regenerierung wohl Jahre dauern wird.)

03.) Herr Rau meinte, dass andere Stadtbezirke genauso gewachsen seien.

04.) KEINE ANTWORT

05.) Hier wurde Absicht bei der Planung bekundet, unter anderem wegen der Einschränkung der Parkplatzdichte.

06.) Die Antwort war, dass hier rechtliche Probleme vorhanden seien, die eine entsprechende Anbindung unmöglich machten.

07.) Hier erfolgte keine unmittelbare und direkte Antwort, jedoch wolle man hier prüfen

08.) Hier erfolgte die lapidare Antwort, dass ja ein Kanal gebaut würde.

09.) KEINE ANTWORT

10.) Hier wurde versucht, das Gutachten der Projekteure als objektiv darzustellen, weil dies auch durch die Verwaltung geprüft worden sei. Nochmals deutlich nach der Problematik der Sandgrube inklusive der Verfüllungen und daraus resultierender Probleme nachfragend, kam Herr Rau ins „schwimmen“ und schwieg dann beharrlich, als ob die Objektivität unserseits angezweifelt würde.

Abschließend kann man feststellen, dass Bürgersorgen weniger gelten als Gewinnmaximierung.

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